Tierarztpraxis Kalletal
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Bienen halten, ein schönes Hobby und Ausgleich zum Alltag

 

 Wie alles begann:

Nach zwei Imkerlehrgängen an der VHS 2010 und 2011 begann meine Laufbahn als Imker.

 Noch 2010 wurden die ersten Bienen angeschafft.

In Jahr 2011 "lieferten" die auf dem Grundstück einquartierten Völker den ersten Honig.

 
 

Neuigkeiten aus dem Bienenhaus:

 

2015

Februar: Ein Winter bisher ohne Schnee und ohne nennenswerten Frost. Weihnachten sind die Bienen geflogen.

 

März: Die Varoa-Milbe hat zugeschlagen. Trotz mehrfacher Behandlung haben nur zwei meiner fünf Völker den Winter überlebt.

Die warmen Tage Mitte des Monats nutzen die Immen fleißig zum Polensammeln.

Sommer: Letztendlich hat es nur ein Volk geschafft. Doch mit einem Ableger und einem eingefangenem Schwarm

sind es wieder drei Völker, die für das nächste Jahr eingewintert werden sollen.

Die Honigernte fiel dadurch natürlich nicht gerade üppig aus.

 

 

2016

Frühjahr: Die 3 Völker sind gut durch den Winter gekommen und entwickeln sich sehr gut.

Gleich nebenan steht in diesem Jahr der Raps. Die Bienen haben also einen sehr kurzen Weg.

 

Mai: Es brummt im Bienenstock. Die paar warmen Tage haben die Mädels voll genutzt und sehr viel Honig

eingetragen. Noch ist der aber nicht reif für die Ernte.

Das Jahr insgesamt verlief ruhig ohne Besonderheiten. Die Honigernte war über dem Durchschnitt.

Mit der Qualität des Honigs war ich zufrieden.

Einwintern werde ich diesmal 2 Völker und einen eingefangenen Schwarm ( aus Lemgo ). Letzterer

entwickelt sich trotz Varroabehandlung nur zögerlich mit schlechter Prognose für den Winter.

 

2017

Der sog. Winter hatte es in sich. Überdurchschnittlich viele Bienenvölker sind als Verluste

zu beklagen. Manche Imkerkollegen sind mit 24 Völkern in die Wintersaison gegangen und mit 8 !!

im Frühjahr in das neue Jahr gestartet. Dabei scheinen die Bienen in den Städten besser

aufgestellt, als hier auf dem von Landwirtschaft geprägten Land.

Über die Ursachen wird kontrovers diskutiert.

 

 

Nach dem wie oben erwähnt komischen Winter sind meine 2 Völker gut am Start. Der Schwarm

verweigert wie erwartet die Entwicklung. Im März hat er so gut wie keine Brut - trotz des herrliche warmen Wetters.

April: Es ist lausig kalt - schon seit Wochen. Die Bienen können nicht fliegen. Ohne Zufüttern wären sie wohl verhungert.

Der Schwarm nimmt kein Futter an, Anfang Mai ist kein Leben mehr im Stock.

Anfang Mai: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Das stärkste Volk beschließt, sich eine neue Königin zu machen.

Es weiselt um. In dieser Zeit sind die Damen faul - es ist keiner da, der sie ein wenig antreibt - und holen nur

wenig Nektar. Ergo auch kein Honig. Das andere Volk sammelt fleißig im Raps.

Zu Beginn des Juni hängt ein dicker Schwarm im Pflaumenbaum in der Nachbarschaft.

Wir können ihn mit vereinten Kräften unter zu Hilfenahme - es wird der Ast abgesägt,

auf dem man sitzt - einer Leiter und einer Säge einfangen.

Mein im Mai gemachter Ableger entwickelt sich gut.

Ende Juni: Der erste Honig ist fertig. Wie erwartet ist es nicht viel. Jetzt hängt es vom Sommer ab, ob

die Honigeimer nicht doch noch voll werden. Drei Völker sammeln, der Ableger ist mit sich selbst beschäftigt.

 

Der Sommer ist im Regen ertrunken. Die Bienen konnten nur selten fliegen. Ohne Zufüttern

wären die Völker verhungert. Trotz Varroabehandlung und Zufütterung wurden die Völker immer kleiner.

An Honig war nicht zu denken.

Das nächste Jahr kann nur besser werden.

 

 

 

Honig...

     

… ist eines der natürlichsten und wertvollsten Erzeugnisse, die uns die Natur schenkt. Als Imker hat man die Pflicht gegenüber der Natur, dieses Geschenk entsprechend zu würdigen und mit größter Sorgfalt zu behandeln. Die Bienen und der Imker bilden eine Symbiose, beide sind aufeinander angewiesen. Nur als Team ist es möglich, ein hochwertiges Qualitätsprodukt zu erzeugen.


Wussten Sie schon, dass …

 

…eine Biene in 2 Minuten 1 km weit fliegt mit ca. 25-30 km/h.

 

…die insektenblütigen Pflanzen wie Obstbäume zu 80% durch die Bienen bestäubt werden.

 

…ein Bienenvolk im Sommer 40‘000 bis 60‘000 Bienen umfasst.

 

…für ein kg Honig bis zu 10 Millionen Blüten angeflogen werden.

 

…für ein kg Honig eine Flugstrecke von bis zu 6mal die Erde umflogen wird.

 

…für ein kg Honig zwölftausend Stunden geflogen werden.

 

…die Königin im Sommer täglich 1500 bis 3000 Eier legt, was ihrem Körpergewicht gleichkommt.

 

…die Lebenserwartung einer Arbeiterbiene im Sommer nur 5-6 Wochen beträgt, die Winterbienen aber etwa 6 Monate alt werden.

 

…aus einer normalen Arbeiterbienenmade nur durch Zugabe von Gelée Royal eine Königin entsteht.

 

 

 

Sicher haben Sie sich schon einmal gefragt:

Warum kostet der Honig vom Imker 2 bis 3 mal so viel wie der Honig vom Aldi?

(aktuell etwa 5,– bis 8,- Euro pro 500g)

Und das soll trotzdem noch preiswert sein?

 

 Der Imker von nebenan produziert in kleiner Menge für einem regionalen Markt einen Regionalhonig  und der ist für diesen Preis sehr günstig, weil :

- Die Bienen in unseren Breiten nur maximal 4 Monate im Jahr Nektar eintragen.

- Der Imker relativ wenig aber mit deutlich besserer Qualität produziert.

- Der Honig durch regionale Pollen der Gesundheit dienlich ist. (Allergiker, Heuschnupfen)

- Der Honig NICHT wärmebehandelt und gefiltert wird.

- Die Bienen wichtig dafür sind, das hier die Umwelt erhalten wird (Bestäubungsleistung).

- Die Bienen nicht mit Medikamenten (Antibiotika) behandelt werden.

- Der Honig in einem auf Naturbau basierendem Wachskreislauf gelagert wird.

- Die Menschen ein regionales Produkt bekommen. Sozusagen Honig aus dem eigenen Garten.

- Der Wassergehalt wesentlich geringer ist als bei Supermarkthonig.

- Die Zuckerzusammensetzung meist umfangreicher ist, weil der Honig nicht gefiltert wurde

- Sie diverse Honige verschiedenster Geschmacksrichtungen beim Imker erhalten. Eigentlich schmeckt jedes Volk, jeder Eimer anders. Hier ist Honig eben noch ein ungemixtes Naturproduckt.

- Die meisten Imker kostenfrei Ihre Mitmenschen vor allem Schulklassen und Kindergärten informiern (Zeit, Sprit, Infomaterial).

- Der Imker seinen Honig nicht aus Übersee in irgendwelchen Eisenfässern bezieht,dann in großen Bottichen panscht, erhitzt, filtert und maschinell abfüllt.

(Natürlich machen das die Großlieferanten nur, um immer die gleiche „Qualität“ zu garantieren!)

- Hier der Kunde persönlich kontrollieren kann, wie produziert wird und somit auch weiß, was drin ist im Glas

- Weil der Imker nebenan netter ist als ..... (Ich wette, Aldi, Edeka und Co. können nicht sagen, von wem sie ihren Honig kaufen und wer ihn produziert hat.)

- Weil der Imker zu jedem Glas Honig auf Wunsch auch noch einen tollen Ratschlag oder ein Rezept gibt.

- Weil Sie beim Imker den Honig frisch, direkt ab Schleuder kaufen können.

- Weil beim Imker ALLES Handarbeit ist. Von der Völkerbearbeitung über Gläsereinkauf , Honigernte ,Abfüllen, Etikettieren und Verkauf.

- Sie beim Honigkauf alles rund um die Biene fragen können. (Top Produktinformation )

- Honigkauf beim Imker aktiver Umweltschutz ist. (Wie beim Bier -- da gibt es auch ne`n Euro dazu für den Regenwald oder Sonderbriefmarken etc).

oder oder oder